Ritter Jonas Daniels mittelalterliche Zeitenreise

Sie sind bereit für eine ganz ausgefallene Dresden-Entdeckung? Dann heißt es unbedingt allen Mut zusammen nehmen.

Denn wer sich mit dem einstigen Leibwächter der mächtigen Burggrafen zu Dohna – Ritter Jonas Daniel – einlässt, der sollte neben dem unbändigen Drang auf ungewöhnliche Abenteuer auch eine gehörige Portion Geschicklichkeit im Gepäck haben. Zwei linke Hände wären da eher unangebracht. Was der umtriebige Ritter zu berichten und zu zeigen hat ist mehr als ungewöhnlich: die düstersten Kapitel des Dresdner Neumarktes. Und dazu muss er sein Gefolge nicht erst aufwändig durch die halbe Stadt schleifen. Nein, er bleibt ganz und gar am Ort! Denn bereits hier am einstigen wehrhaften Pulverturm versteckt sich jede Menge überraschendes an historischen Details.

Seien Sie sich sicher: Ritter Jonas Daniel wird nichts unversucht lassen, seine Gäste auf so manche schauerige Besonderheit des belebten Neumarktes aufmerksam zu machen. Das gebietet ihm seine Ehre!

Was ihn auszeichnet sind sein sicheres Gespür für aufregende Geschichten aus Dresdens Historie. Salzgasse, Schießgasse, Schandesel, Hauptwache der Garde du Corps – oh ja, da gibt’s einiges interessantes auszuplaudern!

1. Teil:

Mittelalterliches Handwerk

Mit geübtem Griff unterweist er seine Gäste in die edle Kunst des Kaltschmiedens. Diese beherrschten bereits die Kelten und Germanen. Einen Hammer sollten Sie jedoch in der Hand halten können. Auch das alte Handwerk des Gießens wird für die Gäste kein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Mitunter entsteht sogar ein kleiner Totenkopf dabei – wie der Zufall eben so spielt...

2. Teil:

Historischer Rundgang hinter den Pulverturm (für Hartgesottene)

Sie gehören zu denen, die nichts hören wollen, was sie schon woanders tausendfach auf die Ohren bekommen haben? Dann sind Sie beim Ritter Jonas Daniel genau richtig! Denn keiner wie er kennt sich aus mit den absurden und haarsträubenden Anekdoten seiner Stadt. Schließlich war er immer leibhaftig vor Ort und hatte die Finger mitten in der Wunde. Oder hätten Sie gewusst, das der Pulverturm trotz seiner massiven Sandsteinmauern bei einem schweren Gewitter einst zu explodieren drohte und es die ängstlichen Dresdner daraufhin ganz brav-fromm in die Kirchen zog? Auf etwa sieben Etagen lagerte hier immerhin das leicht entzündbare Schießpulver in Fässern und Kisten. Im Zeughaus gegenüber standen die Kanonen und Musketen griffbereit. Schließlich wurden Dresdens Festungsmauern nicht nur einmal von waffenstarrenden Feinden angestürmt. Und der Pulverturm selbst gehörte zum am strengsten bewachtesten Militärareal zur Barockzeit.

Geeignet für unerschrockene Jugendliche & Erwachsene, die es nicht auf den Beinen hält und die unbedingt etwas Aufregendes suchen.

Das Event besteht aus zwei Teilen:

  • mittelalterliches Handwerk
  • historischer Rundgang für Hartgesottene!

Dauer: 90 Minuten

Personen: max. 15 Personen (besonders für Gruppen geeignet)/

Preis
inkl. Material

 

160 EUR 

Bei derartig aufwändigen Geheimniskrämereien ist man natürlich oft auf fachliche Unterstützung angewiesen. 

Unser Rundgang basiert auf spannenden Recherchen zusammen mit der TU Dresden (Dr. Alexander Kästner vom Lehrstuhl für Geschichte, frühe Neuzeit + Studenten) sowie dem Landesamt für Archäologie (LfA), das den Ritter Jonas Daniel - alias Experimental-Archäologe Mario Sempf (www.experimentelle-archaeologie.de) -tatkräftig und mit jeder Menge Sachverstand auf seiner Suche nach ungewöhnlichen Geschichten zum Dresdner Pulverturm unterstützte. 

Ihnen allen gilt mein allerherzlichster Dank und tiefster Respekt für so manche erstaunliche Entdeckung.

Passend zum Gänsehaut-Thema finden Sie ausgewählte Literatur vom Autor Mario Sempf (Dresden zum Gruseln, Band 1 - 3) auf natürlich auch bei unserer netten Marketenderin.

Kontakt:
Mario Sempf
Tel: 0351 8033787
E-Mail: miriquidi-abenteuer@arcor.de